Rechtsanwaltskanzlei Tappeiner

Seit 40 Jahren Rechtsanwälte in Schlanders, Südtirol

RA Dr. Peter Tappeiner, Schlanders

Rechtsanwalt Dr. Peter Tappeiner - Schlanders, Bozen, Südtirol

RA Dr. Peter Tappeiner ist Allgemeinjurist mit Schwerpunkt Zivilrecht, Familienrecht (Trennungen und Scheidungen), Erbrecht (Erbschaftsmeldungen und Verlassenschaftsabhandlungen), Eigentums- und andere dinglichen Rechte (Grenzfragen, Miteigentum, Dienstbarkeiten) Vertragsrecht (außerstreitige Tätigkeit, Abfassung von Kaufverträgen für Immobilien, von Miet- Bestands- und Werkverträgen sowie Hofübergaben); Schadenersatzrecht mit Geltendmachung von allen Forderungen, Forderungsbetreibungen für Private und Firmen im Wege von gerichtlichen Zahlungsbefehlen mit anschließender Zwangsvollstreckung.

Profil
Veröffentlichungen
  • Profil

    Geboren und aufgewachsen in Laas im Vinschgau, Mittelschule im Benediktinerkloster Marienberg, humanistisches Gymnasium in Meran, Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Padua, Anwaltspraktikum, seit bald 40 Jahren selbständig mit eigener Anwaltskanzlei in Schlanders (Südtirol).

    Allgemeinjurist mit Schwerpunkt Zivilrecht, in diesem Zweig wiederum im Familienrecht (Trennungen und Scheidungen), Erbrecht (inklusive Erbschaftsmeldungen und Durchführungen im Wege von Verlassenschaftsabhandlungen), Eigentums- und andere dinglichen Rechte (Grenzfragen, Miteigentum, Dienstbarkeiten) Vertragsrecht (hier wiederum mit Schwerpunkt auf außerstreitiger Tätigkeit mit Abfassung von Kaufverträgen für Immobilien, von Miet- Bestands- und Werkverträgen sowie Hofübergaben); Schadenersatzrecht mit Geltendmachung von allen Forderungen sowohl aus vertraglicher als auch aus außervertraglicher Haftung (Verkehrsunfälle), Forderungsbetreibungen für Private und vor allem für Firmen im Wege von gerichtlichen Zahlungsbefehlen mit anschließender Zwangsvollstreckung sowohl ins bewegliche als auch ins unbewegliche Vermögen.

    In den Jahren 1999/2000 Besuch an der Universität St. Gallen (CH) eines postuniversitären Lehrgangs in Europarecht; Abschluss dieses Studiums mit Erlangung eines Masters in Europäischem und Internationalem Wirtschaftsrecht (MBL –HSG).

    Seit 2006 arbeitet Sohn Christoph als Mitarbeiter und selbständiger Anwalt in der Kanzlei. Mit Jänner 2011 haben wir eine Aufgabenteilung vorgenommen. Demnach betreut Christoph die streitigen Mandate, während ich mich in Zukunft in der Hauptsache der außerstreitigen Tätigkeit widmen möchte.

    Dies geschah maßgeblich aus folgenden Gründen:

    1. Hofübergabe

      Eine Anwaltskanzlei ist zwar nicht unbedingt mit einem geschlossenen Hof zu vergleichen. Doch sollte auch hier wie in jedem anderen Familienunternehmen eine geregelte Übergabe von der älteren zur jüngeren Generation erfolgen. Deshalb lag es für mich nahe, nach einer längeren Periode der Eingewöhnung zumindest den streitigen Bereich in jüngere Hände zu legen.

      Bei den vielen Klienten, welche mir im Laufe der Jahre ihr Vertrauen geschenkt haben, möchte ich mich auf diesem Wege recht herzlich dafür bedanken und sie gleichzeitig bitten, es auch mit dem „Jungen“ zu versuchen. Ich kann Sie versichern: er ist nicht schlecht geraten und aus einem ähnlichen, wenn auch geschmeidigeren Holz geschnitzt und vielleicht nicht so „knorrig“ wie der „Alte“!

    2. Entfremdung von der Justiz

      Bis vor ca. 10 – 15 Jahren hob sich die Justiz hierzulande dadurch positiv von jener auf dem restlichen Staatsgebiet ab, dass sie in der Regel schnell und effizient funktionierte. In der Zwischenzeit haben wir uns dem gesamtstaatlichen Trend angenähert. Das bedeutet: schleppende Verfahrensabläufe, übertriebener Formalismus, Entmenschlichung und Verbürokratisierung der Justiz, Scheu, wenn nicht nachgerade Unfähigkeit zur Kommunikation der Richter und dem Volk, in dessen Namen sie immerhin urteilen. All diese negativen Umstände haben dazu geführt, dass der Rechtssuchende sich in den Hallen der Gerichte eher verloren vorkommt. Dazu kommt das Unverständnis für die Dauer der Zivilverfahren.

      Auch die tendenzielle Unberechenbarkeit der Justiz ist nicht nur auf mehrdeutige Gesetztexte, sondern auch auf Profilierungsdrang und den Glauben mancher Richter zurückzuführen, sie müssten mit jedem Urteil „das Rad neu erfinden“. Doch waren diese Tendenzen auch schon den alten Römern bekannt, stammt doch von einem lateinischen Rechtsgelehrten der Ausspruch: Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand.

    3. Streitvermeidung

      Darauf kann man nicht genug achten, hilft sie uns doch, eine Menge Zeit, Ärger und Geld zu sparen. Überhaupt ist das dafür ausgegebene Geld eine sinnvolle Aufwendung, ganz im Sinne der Mediziner, wonach Vorbeugen besser als Heilen ist.

      Und ich frage Sie: Wer, wenn nicht ein erfahrener Rechtsanwalt ist geeignet, Sie vor einem Rechtsstreit zu bewahren, kennt er doch die ganzen Tücken, die mit einem Prozess nun einmal verbunden sind!

      1. Deswegen hat eine gediegene Rechtsberatung eine vorrangige Bedeutung.

        Wer dabei spart, spart wirklich am falschen Ort und erweist sich selbst einen Bärendienst! Eine solche Beratung empfiehlt sich vor allen wichtigen Entscheidungen im Leben, vor allem aber vor Beginn eines Prozesses. Unterbreiten Sie doch Ihren Fall einem unvoreingenommenen Anwalt, liefern Sie ihm alle für dessen Beurteilung wichtigen und wesentlichen Informationen und ersuchen Sie ihn um eine objektive Stellungsnahme, in der er Ihnen alle positiven und negativen Aspekte aufzeigt. Damit können Sie die mit jedem Gang vor Gericht unweigerlich verbundenen Unwägbarkeiten minimieren, Ihre Schwachstellen rechtszeitig erkennen und sich vielleicht mit der Gegenpartei auf ein Vergleichsgespräch einlassen.

        Das Leben ist mittlerweile nicht nur für Unternehmer und Geschäftsleute, sondern auch für jeden einfachen Bürger hochkompliziert geworden. Das zeigt sich besonders bei Eheschließungen und den damit verbundenen vermögensrechtlichen Entscheidungen. Die vom Familienrecht als Allheilmittel angebotene gesetzliche Gütergemeinschaft passt vielleicht für jene Beziehungen, wo beide Ehepartner einer unselbständigen Arbeit nachgehen oder der eine arbeitet und der andere den Haushalt versorgt. Bei komplizierteren Vermögensverhältnissen (Handwerks-, Handels- und landwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen, Freiberufler) kommen die Eheleute um einen auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Ehevertrag nicht herum. Dies auch um zu verhindern, dass ein eventuelles Scheitern der Ehe negative Auswirkungen auf das Unternehmen hat.

        Aber auch und gerade sog. Beziehungen ohne Trauschein brauchen einen Rahmenvertrag, mit dem die vermögensrechtlichen Fragen zwischen den Partnern geregelt werden, zumal diese keinen gegenseitigen Erbanspruch haben und im Falle eines Scheiterns der Partnerschaft auch kein Unterhaltsanspruch besteht.

        Besondere Aufmerksamkeit und sorgfältige juristische Beratung erfordert dann die

      2. Vermögensplanung innerhalb der Familie

        Diesem Zweck dient schon einmal ein in fachkundiger Weise verfasstes TESTAMENT, wobei das eigenhändige und das mit öffentlicher Urkunde errichtete gleichwertig sind. Diese Art der letztwilligen Verfügung hat allerdings den Nachteil, dass sie erst nach dem Ableben des Erblassers wirksam wird. Eine vorgezogene, schon zu Lebzeiten wirksame Nachlassregelung verstößt in der Regel gegen das Verbot der Erbverträge, welche mit der Sanktion der Nichtigkeit ausgestattet sind, weshalb hier größte Vorsicht geboten ist.

        Eine Ausnahme ist vom Gesetz über die geschlossenen Höfe vorgesehen, welches den Generationenwechsel innerhalb einer Bauernfamilie auch mit Rechtsgeschäft unter Lebenden (Hofübergabevertrag, Schenkung) erlaubt. Die Auswahl des Übernehmers trifft dabei der „Altbauer“, welcher im Übergabevertrag in der Regel eine Unterhaltsregelung für sich und seinen Ehepartner und den Preis festlegt, welcher an die „weichenden Erben“ auszuzahlen ist.

        Für nicht als geschlossenen Höfe eingetragene landwirtschaftliche Betriebe sowie für Handels-, Handwerks-, Fremdenverkehrs- und andere Betriebe besteht seit dem Jahre 2006 die Möglichkeit, den Generationenwechsel ebenfalls noch zu Lebzeiten mit einer Familienvereinbarung vorzunehmen. Damit diese ihre Gültigkeit behält und die damit vorgenommene Bestellung des Übernehmers und Vermögensaufteilung auch nach dem Ableben Bestand hat, müssen alle Pflichterben (Ehepartner, Kinder) den Vertrag unterschreiben.

        Daneben gibt es noch eine Reihe von komplizierten Verträgen (z.B. Stiftungen, Treuhand- und Sondervermögen), über welche eine Vermögensplanung erfolgen kann.

    4. Streitbeilegung durch Schlichtung und Schiedsgericht

      Eine wenig genutzte Möglichkeit, jahrelange und kostspielige Prozesse zu vermeiden, sind die Schiedsgerichte. Voraussetzung dafür ist ein Schiedsvertrag oder eine Schiedsgerichtsklausel. Damit vereinbaren die Parteien, alle Streitigkeiten aus einem Vertrag (z.B. Warenlieferung, Gesellschaftsvertrag) oder eine bestimmte Streitfrage nicht durch die ordentliche Gerichtsbarkeit, sondern durch ein Schiedsgericht entscheiden zu lassen. Die Vorzüge liegen auf der Hand: kurze Verfahrensdauer (höchstens 8 Monate), Formlosigkeit und Kostengünstigkeit (die Parteien können sogar vereinbaren, dass sie auf den Beistand von Anwälten verzichten und sich persönlich vertreten!).

      Zu achten ist allerdings auf die Professionalität, Überparteilichkeit und Integrität des/der Schiedsrichter.

    In dieser Homepage dargestellt haben wir nur einen Querschnitt und die Schwerpunkte unserer Tätigkeiten. Falls Sie weitere Informationen wünschen kontaktieren Sie uns.

    Über unsere publizistische Tätigkeit geben die im Anhang gesammelten Artikel Auskunft.

  • Veröffentlichungen

    Alle unten aufgelisteten Artikel wurden in der Bezirkszeitung Vinschger Wind veröffentlicht.

    2012

    2011

    2010

    2009

    2008

    2007

Anfrage

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